Wasserstoff, Elektromotor, Algen & Biodiesel
Bei diversen Vergleichen und Lösungsansätzen wird immer fleißig gekontert, aber es sollte immer auch klar differenziert & erwähnt werden, welche Systeme sich im einzelnen durchsetzen können und vorteilig wären für die Zukunft.
Allein beim Wasserstoffsystem gibt es diverse Möglichkeiten die aufgrund ihrer Vor- und Nachteile klar angesprochen werden sollten.
1. Wasserstoff Direkteinspritzung in den Brennraum
Man benötige "nur" einen Gastank mit flüssigen Wasserstoff.
Vorteil: Weniger Gewicht wird "verbaut, bewegt und benötigt"
Nachteil: Es geht viel Hâ‚‚ bei Gaslecks und BefĂĽllungen an die Umwelt verloren. Wasserstoff verursacht mehr Treibhausprobleme als COâ‚‚!
Wirkungsgrad: ca. 35%
2. Elektrolyseur – Wasserstoff direkt unterwegs produzieren
Der Wasserstoff wĂĽrde direkt unterwegs produziert.
Vorteil: Relativ wenig Wasserstoffgas geht an die Umwelt verloren.
Nachteile überwiegen: Mehr Gewicht, der Strom muss über Akkus oder Induktion geliefert werden inkl. Wasserbehälter usw.
Wirkungsgrad: 70-85% (aber mit Doppelverlust: 75% Wasser→Wasserstoff, dann 75% Wasserstoff→Strom = ~56% gesamt)
3. Ăśber die Brennstoffzelle
Der Wasserstoff wird in elektrische Energie umgewandelt (Wirkungsgrade bis 80%).
Man benutzt wie bei Option 1 einen Wasserstofftank, und ĂĽber die Brennstoffzelle liefert dieser Strom fĂĽr den Elektromotor.
Grüner Wasserstoff als Direkteinspritzung wäre eine Option für unsere millionenfach produzierten Verbrennermotoren.
Elektromotoren – Der beste Wirkungsgrad
Elektromotoren haben den höchsten Wirkungsgrad. Einfachste & nachhaltigste Bauweisen (98% Recyclebar). Kunststoffdichtungen, Lüfter etc. lassen sich anderweitig im Spritzgussverfahren nutzen, können schnell ausgetauscht werden etc.
Neue sowie bessere Akkutechnologien sind bereits in Produktion.
Algen-Bio-Diesel?!
Warum? Ganz einfach:
"Die Freisetzung von Kohlendioxid wäre hier unschädlich da die Algen das Klimagas zuvor der Luft entnommen haben.."
Neue Fahrzeuge zu produzieren heißt neue Umweltbelastungen…
Die Realität: 325 Millionen Fahrzeuge in Europa
Es leben ca. 450 Millionen Menschen in Europa, und wir haben ĂĽber 325 Millionen Fahrzeuge.
Kurz alles „Klimaneutral" neu nachzuproduzieren ist nicht möglich. Alles anpassen und umrüsten ist angesagt!
Wasserstoff-Lagerung mit Ameisensäure
Bei der Hydrierung von Aminosäure zu Ameisensäure: Bis zu 93% des zugegebenen Wasserstoffs werden chemisch gebunden.
Beim Ausspeichern: 99% des eingespeicherten Wasserstoffs werden wieder frei.
Die Wasserstoff-Batterie muss einmalig mit Aminosäure und CO₂ befüllt werden. Beim Ein- und Ausspeichern bleiben 99,9% des Kohlenstoffdioxids in der Batterie erhalten. TOP!
Zusammenfassung: Die beste Lösung
Problem der Leckagen schon mal deutlich minimiert. An sich steht bei solchen Fortschritten einer Infrastruktur des Wasserstoff-Netzwerkausbaus nichts mehr entgegenzusetzen.
Also: Algen-Biodiesel + Wasserstoff bei unseren fahrbaren Untersatz (sowie kleinere E-Gefährte) und wir haben eines der Hauptprobleme gelöst.